Herzlich willkommen in Tittmoning

Historische Stadt an der Salzach

Serviceportal der Stadt Tittmoning

Herzlich willkommen in Tittmoning!

Auf dieser Seite finden Sie in den verschiedenen Rubriken vielerei Informationen zu den Bereichen Rathaus & Bürgerservice, Stadt & Bürgerprojekte, Familie & Bildung, Tourismus & Freizeit sowie Burg & Kultur. Bitte einfach oben anklicken.

Die wichtigsten Meldungen stellen wir hier auf der Startseite für Sie immer aktuell zusammen.

BITTE BEACHTEN SIE:
ZUGANG ZUM RATHAUS WIEDER EINGESCHRÄNKT

Da die Krankenhausampel im Landkreis Traunstein auf Rot steht, wird das Rathaus Tittmoning ab sofort wieder für den allgemeinen Parteienverkehr gesperrt. Die Stadtverwaltung ist telefonisch zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.

Persönliche Termine können nur in dringenden Fällen telefonisch vereinbart werden, alle anderen Anliegen sollen online (info@tittmoning.de) oder per Telefon geklärt werden. Diese Regelung gilt so lange, bis sich die Pandemielage wieder entspannt hat.

Telefonisch erreichbar unter der Nummer 08683/7007-0 sind sämtliche Abteilungen selbstverständlich weiterhin: Das Einwohnermeldeamt und Ordnungsamt erreicht man unter der Durchwahl (Dw) -18, das Bauamt ist unter den Durchwahlen -24 (Verwaltung) und -26 (Technik) u.a. für alle Bauangelegenheiten und Anliegen aus den Bereichen Verkehr und Straßenwesen für die Bürger da. Die Bürgerhilfsstelle ist unter der Dw -35 zu erreichen, das Sozial- und Gewerbeamt unter der Dw -16, das Standesamt (Geburten und Sterbefälle) unter der Dw -19 und das Friedhofswesen unter der Dw -11.

Bürgerprojekte Stadt Tittmoning

Serviceportal der Stadt Tittmoning

Perspektive Landesgartenschau


Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind eingeladen,
an dem Gemeinschaftsprojekt mitzuwirken!

Der Online-Bürger-Workshop am 19.11.
lieferte wertvolle Impulse und eine Vielfalt neuer Ideen. 
Ein zweiter Workshop - wieder offen für alle - ist für Anfang März 2022 geplant.  

Alle Informationen über die Bewerbung auf eine Landesgartenschau hier.

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Am Alten Bahnhof

Alle Informationen über das geplante neue Wohngebiet "Am Alten Bahnhof" finden Sie auf unserer Projektwebsite alterbahnhof-tittmoning.de.

AKTUELL: Dokumentation des Info-Markts am 15.10.2021 mit Links zu den Videos der Beiträge hier 

wo leben einfach schöner ist

Aktuelle Meldungen aus dem Rathaus

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Ampel am Stadtberg

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Zur Durchführung einer Baumaßnahme muss die B 20 am Stadtberg (Burghauser Straße) zwischen 30. November und 6. Dezember tagsüber von 7 bis 18 Uhr halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird durch eine Ampelanlage geregelt, mit Behinderungen ist zu rechnen.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Fußweg am Sportpark gesperrt

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Von der kommenden Woche an erfolgt der Abbruch des ehemaligen Sportheims in der Salzachau. Der Fußweg, der von den Siedlungen Unteres Burgfeld und Pillerfeld zum Sportpark führt, wird daher aus Gründen der Verkehrssicherheit in der Zeit vom 1. bis 20. Dezember gesperrt.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Wege im Ponlach gesperrt

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

In der kommenden Woche kommt es wegen Bachreinigungs-, Baumpflege- und Fällarbeiten im Ponlach zur Sperrung von Wegen. Insbesondere der Hauptweg zwischen Saag und Ponlachkirche sowie der anschließende Fußweg durch den Ponlachgraben müssen voraussichtlich ab Montag gesperrt werden.
Die Stadtverwaltung bittet eindringlich darum, den entsprechenden Beschilderungen Folge zu leisten und gesperrte Wege nicht zu betreten oder zu befahren. Bei Nichtbeachtung der Sperrungen droht wegen der vorgesehenen Baumfällungen ernste Gefahr.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Breitbandausbau geht weiter voran

Region Salzach

Das Baulager bei Froschham, ein sichtbares Zeichen für den Breitbandausbau im Gebiet der Stadtgemeinde

Leistungsstarke Internetverbindungen können jetzt rund vierhundert Haushalte in verschiedenen Tittmoninger Ortsteilen nutzen. Die Deutsche Telekom hat dafür im Gebiet der Stadtgemeinde zwölf Kilometer Glasfaser verlegt, zehn Verteiler (Digital Subscriber Line Access Multiplexer, kurz: DSLAM) neu aufgestellt und einen bestehenden mit moderner Technik aufgerüstet.

Vom schnelleren Internet profitieren Haushalte in der östlichen Altstadt, in Dandlberg, Saag, Grassach, Lobing, Mooswinkeln, Lanzing (östl. Teil), Schlichten, Traßmiething, Allmoning, Wies, Roibach, Waldering, Ausang, Ramsdorf, Hechenberg, Oberöd, Unteröd, Helmberg und Holzhausen (westl. Teil). Die Ausbauleistung der Deutschen Telekom umfasst die Errichtung von zehn VDSL („Very High Speed Digital Subscriber Line")-Verteilern und einer zusätzlichen DSLAM-Erweiterung, die Backbone-Zuführung zu den Erschließungsgebieten und zu den Verteilpunkten über Glasfaser und eine Zuführungsbandbreite von bis zu 10 Gbit/s.

Mit dem Ausbau wird die geforderte Versorgungsleistung von mindestens 30 bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) in den Erschließungsgebieten erreicht. Insgesamt erhalten rund vierhundert Hausanschlüsse – auch außerhalb der Erschließungsgebiete – eine Versorgungsverbesserung. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zu Hause, Videokonferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt teilweise auf bis zu 250 Mbit/s, beim Hochladen auf bis zu 40 Mbit/s.

Erster Bürgermeister Andreas Bratzdrum zeigt sich zufrieden: „Schnelles Internet ist heute ein Muss. Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen." Wer schnelles Internet nutzen möchte, kann spätestens ab 1. Dezember online oder telefonisch bei den Internet-Anbietern oder im Fachhandel entsprechende Tarife buchen.

Karte Projektbeschreibung Tittmoning

 

 

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Tittmoninger Adventskalender mit Schokolade aus fairem Handel

Region Salzach

Einen originellen Tittmoninger Adventskalender gibt es ab sofort im Eine-Welt-Laden und in der Tourist-Info im Rathaus zu kaufen. Für das Motiv bearbeitete Norbert Köpferl ein Bild vom Entenrennen so, dass sich auf dem Ponlachbach unter den vielen Enten auch Engelchen, ein Nikolaus und ein Krampus tummeln. Für die Herstellung der enthaltenen Schokolade wurde Kakao aus zertifiziert fairem Handel verwendet.

Nicht nur mit der Adventskalender-Aktion, sondern auch mit den bereits seit zwei Wochen weihnachtlich neu gestalteten Schaufenstern in der Hartlgasse möchte die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Tittmoning die Vorweihnachtszeit zum Anlass nehmen, um ein weiteres Mal auf ihr zentrales Anliegen aufmerksam zu machen: bei Kauf und Konsum auf die Herkunft der Produkte zu achten, auf ihre ökologische und soziale Verträglichkeit und die Nachhaltigkeit ihrer Herstellungsbedingungen und Handelswege.

Dies gilt fürs alltägliche Einkaufen ebenso wie fürs weihnachtliche Schenken. „Tittmoning schenkt fair" lautet daher auch in diesem Jahr ihr Aufruf. Die Schaufenster, die Monika Lechner und Antje Dreier gestaltet haben, präsentieren neben Informationen zum Thema auch zahlreiche Geschenkideen aus dem örtlichen Eine-Welt-Laden von Glühwein, Tees und Backwaren, Punsch und Süßigkeiten bis hin zu Filzpantoffeln, Textilien und Korbwaren.

Geschenke aus fairem Handel erhält man mittlerweile erfreulicherweise aber auch an zahlreichen anderen Stellen im Einzelhandel – für Tittmoning informiert eine Liste auf der Website der Stadt über die örtlichen „Akteure" der Fairtrade-Kampagne. Mit „fairen" Gaben macht man nicht nur den Beschenkten eine Freude, sondern sorgt auch für eine gerechtere Entlohnung, bessere Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung derer, die am Anfang der Lieferketten stehen, zum Beispiel auf Kakaoplantagen und Baumwollfeldern. Oft ist es nur eine Frage der Achtsamkeit, sich beim Kauf der Geschenke zum „Fest der Liebe" für Produkte zu entscheiden, bei deren Produktion Kinderarbeit und Ausbeutung ausgeschlossen und eine angemessene Entlohnung für die Produzierenden garantiert sind. Verschiedene Fairtrade-Siegel kennzeichnen solche Produkte.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Ärgernis "Hundehäufchen" am Schulhof

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Mit viel Fantasie, Mühe und Arbeit ist im letzten Jahr der Tittmoninger Schulhof enorm aufgewertet worden. Dass in letzter Zeit zunehmend Hinterlassenschaften von Hunden das Gelände verunreinigen, ist nicht hinzunehmen.

Die Kinder fühlen sich wohl auf dem Adolph-Kolping Platz: Sie balancieren auf den Riesenstiften, klettern im Niedrigseilgarten, sitzen beisammen, toben in den Pausen und kommen nachmittags zum Spielen wieder. Auch die Mittagsbetreuung im Haus für Kinder nutzt den Schulhof regelmäßig. Doch in letzter Zeit gibt es immer häufiger böse Überraschungen in Form von Hundehaufen an allen Ecken und Enden.
Die Stadtverwaltung erinnert daran, dass Hundehalter gesetzlich verpflichtet sind, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner auf öffentlichem oder fremdem Grund umgehend zu beseitigen. Zu diesem Zweck stellt die Stadt als freiwillige Leistung Boxen mit kostenlosen Sammeltüten zur Verfügung – im Altstadtbereich etwa am Stadtplatz und an der Krankenhausbrücke. Dies entbindet die Hundebesitzer aber nicht von ihrer Verantwortung, auch im Außenbereich oder für den Fall, dass die Spender einmal leer sind, selbst Tüten mitzuführen.

Hundekot darf nicht einfach liegen gelassen werden, weder auf landwirtschaftlichen Flächen oder am Wegrand im Außenbereich noch in den Gassen und auf den Plätzen der Altstadt – und schon gar nicht auf dem Schulhof! Die vollen Beutel sollen zu Hause im eigenen Restmüll ordnungsgemäß entsorgt werden. Bei Zuwiderhandlung drohen Bußgelder in empfindlicher Höhe: Wird etwa durch eine Zeugenaussage nachgewiesen, wer das „Häufchen" seines Hundes beim Gassigehen auf öffentlichem Grund liegen gelassen hat, so kann gegen diesen Halter ein Bußgeld von bis zu 500 € verhängt werden. Ist Privatgrund betroffen, so muss der Verantwortliche mit einer Anzeige und privatrechtlicher Verfolgung rechnen.

Angesichts der aktuellen ärgerlichen Zunahme der Fälle bitten Stadt- und Schulverwaltung mögliche Zeugen, die nachlässige Hundehalter beobachten, diese auf ihre Pflicht anzusprechen und, sofern diese keine Einsicht zeigen, den Vorfall beim Ordnungsamt (Tel. 7007-19) zu melden.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Dorfkindergärten feierten Sankt Martin

Bürgerservice in Tittmoning

Asten

Die Tittmoninger Dorfkindergärten in Asten, Kay und Törring haben am vergangenen Donnerstag das Fest des Heiligen Martin gefeiert. Der traditionelle Laternenumzug durfte in keinem der Dörfer fehlen.

Mit zahlreichen Gästen und unter freiem Himmel fand die Feier in Asten statt: Am nebligen Donnerstagabend versammelten Kinder und Eltern sich zunächst am Kindergartenplatz zu einer kleinen Andacht, die Waltraud Jetz-Deser leitete. Nach einem Laternentanz der Kindergartenkinder und dem Martinsspiel, bei dem Leonard Fischer zu Pferd den Heiligen Martin und Leo Seitz den armen Bettler spielten, zog man mit den Laternen durchs Dorf. Angeführt wurde der Zug von Sankt Martin auf seinem Pferd, am Ende gingen die diesjährigen Erstkommunionskinder mit Fackeln. Für Sicherheit sorgte die Astner Feuerwehr, für musikalische Begleitung der Martinslieder Franz Deser und Vincent Bründl. Im Salettl der Astner DorfWirtschaft angekommen, gab es für alle noch ein köstliches Büffet und Kinderpunsch von Elternbeirat und Mutter-Kind-Gruppe.
Kay

In Kay sorgte die Inzinger Bläsertruppe, angeführt von Katrin Baumgartner, für einen feierlichen Rahmen. Hier trugen die Vorschulkinder die Geschichte von Martin und dem Bettler bei einer kleinen Feier am Pfarrheim in Gedichtform vor, ehe alle Kindergartenkinder mit ihren bunten Laternen zum Kindergarten-Garten marschierten, begleitet von den Betreuerinnen und gefolgt von den Eltern. Rund um den Feuerkorb, den wie in den letzten Jahren Sepp Zimmermann versorgte, gab es dort in neblig-romantischem Ambiente an einem u.a. vom Elternbeirat reich bestückten Büffet gebackene Martinsgänse, Würstchen und Kuchen sowie dank Spenden vom SV Kay, Johann Weber und Edeka Ellinger auch heißen Punsch und kalte Getränke. Alle freuten sich über ein gelungenes Fest.
Törring

Der Törringer Kindergarten hat aufgrund der Pandemielage sein ursprünglich für den 16. November geplantes Martinsfest abgesagt und stattdessen am Sankt Martins-Tag mit den Kindern in der Gruppe gefeiert. Beim von den Vorschulkindern aufgeführten Martinsspiel in fantasievollen Kostümen, Laternenzug durchs Dorf und abschließendem Büffet mit gebackenen Martinsgänsen und deftiger, gesunder Brotzeit hatten die Kinder aber auch im kleinen Kreis viel Spaß.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Martinszüge und –feiern der Tittmoninger KiTas

Region Salzach

Große Freude beim Laternenzug: Emma und Artur aus der Kinderkrippe.

Mit Laternenumzug und Gesang, Martinsspiel und süßen Gänsen haben die Kinder der Tittmoninger Kindertagesstätten (Kinderkrippe, Benedikt Kindergarten, Waldeulen) in der vergangenen Woche das Martinsfest begangen.

Auf drei Tage verteilt wurde in der Stadt das Fest des Heiligen Martin gefeiert: Am Dienstag bereits versammelten sich die Kinder des Benedikt Kindergartens mit ihren Eltern auf dem Adolph-Kolping-Platz vor der Schule, wo alle die Geschichte vom Heiligen Martin, der seinen Mantel mit dem frierenden Bettler teilt, als gespielte Szene hautnah miterleben konnten. Der anschließende kleine Laternenumzug endete mit einem gemütlichen Beisammensein auf dem Schwarzen Platz vor dem Kindergarten. Für stimmungsvolle Musik sorgte das „Junge Gebläse" der Stadtkapelle unter Leitung von Brunni Demm-Geisberger.

Die Krippenkinder feierten am Mittwoch mit einem eigenen kleinen Zug. Stolz trugen die Kinder ihre selbstgebastelten Laternen zum schwarzen Platz. Ihnen spielten Schulkinder die Heiligenlegende vor, musikalisch wurde das Stück von Mitarbeiterinnen mit Gitarre und Flöte begleitet. Die Feier klang im Garten des Benedikt Palais bei einem reichhaltigen Buffet aus. Die „Waldeulen" schließlich zogen mit ihren Laternen am Donnerstagabend den Salzachdamm entlang, wo sie den Eltern selbst ein Martinsspiel darboten, und stärkten sich dann noch bei einem gemeinsamen Picknick.

Die pädagogischen Teams der Tittmoninger KiTas freuten sich mit den Kindern und ihren Familien, dass der Tag des Heiligen Martin heuer wieder mit gemeinsamen Umzügen begangen werden konnte, wenn auch noch im eng begrenzten Kreis.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Straßenbeleuchtung in Kay fällt aus

Region Salzach

In den kommenden Wochen kommt es wegen Arbeiten des Bayernwerks an der Trafostation Mühlham zu Ausfällen bei der Straßenbeleuchtung in Kay. Betroffen sind die Brennstellen im Römerfeld und in der Pallinger Straße (s. Plan). Die Straßenbeleuchtung dort wird voraussichtlich zwischen 8. und 19. November nicht in Betrieb sein. Die Anwohner werden um Verständnis gebeten.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Messungen am Ponlachbach

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Um die Hochwasser-Überschwemmungssituation an Wildbächen näher zu untersuchen, vermisst das Wasserwirtschaftsamt Traunstein derzeit Gewässer in seinem Zuständigkeitsbereich. Darunter fällt auch der Ponlachbach in Tittmoning. Deshalb werden in den nächsten Monaten bis spätestens Ende Februar 2022 Mitarbeiter eines beauftragten Ingenieurbüros (Vermessungskanzlei DI Huber) im Ponlach und am Mündungsbereich des Ponlach- in den Siechenbach Vermessungsarbeiten durchführen.

Es wird um Verständnis dafür gebeten, dass diese Vermessungsarbeiten, wo notwendig, auch an Wander- und Verkehrswegen sowie auf Privatgrundstücken stattfinden können. Die betroffenen Grundstückseigentümer werden vom Wasserwirtschaftsamt in Briefform über die Vermessungsarbeiten informiert. Der Vermessungstrupp ist angehalten, keine Zufahrten zu behindern und beim Zugang zum Gewässer auf Wiesen und Feldern nur Randbereiche zu begehen.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Endlich wieder Spielgruppen in Tittmoning!

Region Salzach

Der Familienstützpunkt freut sich, dass Anfang Oktober nach langer Corona-Pause endlich wieder eine freie Spielgruppe und eine EKP-Gruppe im Haus für Kinder in Tittmoning starten konnten. Die wöchentlichen Treffen in kindgerechter Umgebung und entspannter Atmosphäre ermöglichen nicht nur gemeinsames Spiel und Spaß, sondern fördern schon zu einem frühen Zeitpunkt der kindlichen Entwicklung wichtige soziale und sprachliche Kompetenzen.

In beiden Gruppen sind aktuell noch Plätze frei. Die Spielgruppen-Leiterinnen Ayleen Weiß (li. hinten) und Regina Geier (re. hinten) freuen sich auf Mamas und Papas mit Kleinkindern zwischen einem und drei Jahren. Es wird gemeinsam gesungen, gespielt, gebastelt, Brotzeit gemacht und die Mamas und Papas haben ausreichend Zeit sich auszutauschen. Sich mit möglichen Problemen nicht ganz allein zu fühlen, kann für junge Eltern enorm hilfreich sein. Hier finden sie ein offenes Ohr und kompetenten Rat für alle Fragen rund um Erziehung und Familie.

Bei Interesse melden Sie sich gerne beim Familienstützpunkt unter 08683/ 897658 (Mo. und Do., 8-12 Uhr) oder unter familienstuetzpunkt@tittmoning.de.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Stadtratssitzungen wieder im Rathaus - 3G-Regel

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Der Tittmoninger Stadtrat und seine Ausschüsse tagen ab sofort wieder im Sitzungssaal des Rathauses.

Gemäß den geltenden Regelungen zum Infektionsschutz (3G-Regel) ist zur persönlichen Teilnahme vor Ort der Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden / PCR-Test bzw. 24 Stunden / POC-Antigentest) erforderlich. Das Tragen einer medizinischen Maske ist für alle Teilnehmenden bis zum Erreichen des Sitzplatzes vorgeschrieben. Die vorgeschriebenen Mindestabstände sind einzuhalten. Dies gilt für alle Mitglieder der Gremien und bei öffentlichen Sitzungen auch für Besucher.

Diese Maßnahmen werden ergriffen, um die Gesundheit der Gremienmitglieder und Besucher zu schützen und sollen insbesondere die Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit des Stadtrates und seiner Ausschüsse gewährleisten. 

 

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Stadt Tittmoning ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Region Salzach

Bürgermeister Andreas Bratzdrum mit den Dienstältesten im Rathaus: Klaus Eiser (li.) und Christa Zillinger

Bei einer kleinen Feierstunde im Sitzungssaal des Rathauses hat die Stadt Tittmoning langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt. Da die Feier für die im vergangenen Jahr ohne Ehrung verstrichenen Dienstjubiläen nachgeholt wurde, war die Runde groß.

Erster Bürgermeister Andreas Bratzdrum hatte insgesamt sechzehn Urkunden und Präsente zu übergeben. Am längsten für die Stadtverwaltung tätig sind in diesem Jahr Klaus Eiser mit vierzig und Christa Zillinger mit 45 Dienstjahren. Christa Völkl und Claudia Kreuzeder waren für je dreißig und Uli Remmelberger für vierzig Dienstjahre bereits im letzten Jahr geehrt worden.

In Anwesenheit von Geschäftsleiter Walter Schöberl, Personalrats-Vorsitzendem Josef Helminger und Kornelia Kastenhuber vom Personalbüro zeichnete der Bürgermeister für je zehn Dienstjahre Barbara Randlinger, Marianne Schweiger, Birgit Vlcek und Sina Winkler aus. Seit fünfzehn Jahren bei der Stadt sind Carola Fuchs, Marlene Maier und Monika Ziegler. Zwanzigjähriges Jubiläum feierten Franz Gerl, Theresia Mehlbeer und Andrea Winkler. Auf 25 Jahre kommt Franz Mayer, und seit dreißig Jahren stehen Hermine Kieweg, Albert Zeltsperger und Margarita Schmidhammer-Gernt im Dienst der Stadt.

„Von Herzen" sprach der Bürgermeister allen Anwesenden seine Anerkennung und Dankbarkeit aus. Die langjährige Treue der Angestellten zum Arbeitgeber Stadt sei die Gewähr für Kontinuität und Qualität in allen Bereichen der Stadtverwaltung. Tatsächlich sind die Arbeitsfelder der Geehrten vielfältig: als Reinigungskraft oder im Bauamt, in Kindergarten, Bauhof, Schule und Strandbad, bei der Bürgerhilfsstelle, im Einwohnermelde- und Standesamt oder in der Kasse. Jeder und jede Einzelne sei an seinem oder ihrem Platz wichtig, betonte Bratzdrum, aber auch auf die Teamleistung der Gesamtmannschaft sei er stolz: „Ihr seid unsere Aushängeschilder, die Gesichter des Unternehmens Stadt Tittmoning."

Vielfältig sind auch die Lebensläufe der langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Spitzenreiterin" Christa Zillinger etwa, die 1976 ihre Ausbildung bei der Stadt Tittmoning antrat und nacheinander fünf Bürgermeister als Dienstherren erlebte, ist abgesehen von einem Erziehungsurlaub ununterbrochen im Rathaus tätig und arbeitet in dem Zimmer, in dem sie geboren wurde. Klaus Eiser hingegen kam vor vierzig Jahren nach einer Ausbildung zum Bürokaufmann zur Stadt Tittmoning und trägt heute, wie der Bürgermeister ihm augenzwinkernd bescheinigte, diverse inoffizielle Ehrentitel – etwa den des „vierten Bürgermeisters".

Jeder und jede wurde mit einem kurzen Abriss von Lebenslauf, Tätigkeitsfeldern und besonderen Verdiensten gewürdigt, ehe der Bürgermeister die Urkunde und ein Präsent überreichte. Neben Blumen und Wein gab es Einkaufsgutscheine der Stadtfreunde und für die Dienstältesten je einen reich gefüllten Präsentkorb. Die kleine Feierstunde klang am Büffet gesellig aus.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Gute Verpflegung für die Kinder

Region Salzach

Das Mensa-Team im Haus für Kinder

Das Haus für Kinder hat sich an einem Coaching für Kita- und Schulverpflegung beteiligt. Damit soll das Mittagessen-Angebot dort weiter verbessert werden. Schon jetzt ist das Essensangebot im Haus für Kinder frisch, gesund, nach Möglichkeit aus biologischem und regionalem Anbau und Fairem Handel. Die Eltern wissen das zu schätzen, die Stadt unterstützt die Bemühungen um gesundes und gutes Essen.

Wie können wir Nachhaltigkeit auch beim Essen berücksichtigen? Wertschätzung für Lebensmittel vermitteln? Schulverpflegung ökonomisch gestalten? Unser Verpflegungskonzept optimieren? Um Fragen wie diese ging es beim diesjährigen Coaching Kita- und Schulverpflegung des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, an dem das Haus für Kinder Tittmoning teilgenommen hat. Corona-bedingt startete die Aktion erst im Januar und fand online statt. Da die Pandemie-Einschränkungen mehr Zeit ließen, um sich mit einem neuen Verpflegungskonzept, Speiseplanoptimierung und weiteren Aspekte einer guten Verpflegung zu befassen, sind Sabine Heuberger und ihr Team mit den Erfolgen dieses verkürzten Coaching-Prozesses sehr zufrieden.

Ernährungsexperten begleiteten seit Januar die Tittmoninger Mittagsbetreuung. Gemeinsam mit Köchin Veronika Stampfl, Hauswirtschafterin Irmi Dziengel, Hilfskraft Beate Obermayer, Elternvertreterin Karin Stapel und der Haus für Kinder-Leitung Sabine Heuberger analysierten sie das Verpflegungsangebot und zeigten individuelle Lösungen für eine gesundheitsförderliche, wertschätzende und nachhaltige Verpflegung auf. Bei der Abschlussveranstaltung zum Coaching Kita- und Schulverpflegung mit feierlicher Urkundenverleihung am 15. Juli in Oberbayern Ost konnte aus Tittmoning leider niemand dabei sein. Die Verleihung feierte man aber gemeinsam daheim nach. Bayernweit wurden in diesem Jahr 39 Kitas und 15 Schulen mit dem Coaching unterstützt – aus unserer Region neben Tittmoning nur noch das Aventinus-Gymnasium Burghausen.

Beim Essen lernen: Getreidesorten

Das Haus für Kinder Tittmoning ist schon jetzt ein Beispiel für eine gelungene Umsetzung der Coaching-Ziele. Hier wird das Essen zum Genussabenteuer in Wohlfühlatmosphäre für alle und erfüllt einen Bildungsauftrag. Aus Kindern werden Nahrungsforschende, wenn beispielsweise auf dem Tisch Ähren von verschiedenen Getreidesorten und Stängel unterschiedlicher Kräuter stehen: Was ist das? Wie schmeckt es? Wo kommt es her?

Mit der Verwendung von größtenteils biologischen Lebensmitteln aus der Ökomodell-Region Waginger See - Rupertiwinkel werden Nachhaltigkeit und Lebensqualität gestärkt. Diese werden bei der Speiseplanung durch die Berücksichtigung der Saisonalität sowie die Weiterverarbeitung von Resten der Vortage bekräftigt. Durch die Einführung eines umfangreichen Feedback-System sowie einen mannshohen Tafelaufsteller zur Bewerbung des täglichen Mittagsmenüs wurde die Kommunikation mit der Küche sowie die Atmosphäre beim Einnehmen der Mahlzeit verbessert und die Wertschätzung der Lebensmittel sowie des Küchenpersonals erhöht. In den „Leitgedanken zur Essensverpflegung", die auf der Website der Stadt einzusehen sind, hat das Haus für Kinder seine Grundsätze dazu formuliert.

Sabine Heuberger freut sich, dass die Eltern ihrer Schützlinge ihr Engagement zu schätzen wissen und deshalb auch die kürzlich notwendig gewordene Anhebung der Mittagsessenpauschale gerne mitgetragen haben. Pro Essen zahlen die Kinder jetzt 4,30 €, das ist natürlich nicht kostendeckend. Mehr als noch einmal so viel schießt die Stadt Tittmoning zu „und ermöglicht damit eine gute, gesunde und nachhaltige Ernährung für unsere Kinder", so Heuberger. Sie und ihr Team sind dankbar für die Rückendeckung, die sie vom Ersten Bürgermeister Andreas Bratzdrum, aus dem Stadtrat und von der Stadtverwaltung bekommen. Damit sich die Verantwortlichen selbst von der Qualität des so geförderten Essens überzeugen können, wurden sie jetzt eingeladen, zu Beginn des neuen Schuljahres einmal zum Essen mit den Kindern vorbeizukommen.

 

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Tittmoning entdecken: Führungen

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Museum Rupertiwinkel: Saison beendet

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Mit dem Sommer geht die Saison auch für die Museen in der Burg Tittmoning zu Ende. Gerbereimuseum und Museum Rupertiwinkel  haben am 12. September ihre Türen für dieses Jahr geschlossen und werden voraussichtlich ab kommenden Mai wieder als Anziehungspunkt für Gäste, die sich über das volkstümliche Leben sowie das Handwerk im Rupertiwinkel informieren möchten, zur Verfügung stehen. 

Das ganze Jahr über locken aber der charmante Burginnenhof mit seinem Café und der Zwinger mit seinem weitläufigen Blick ins Salzachtal zu einer Rast.

Auskünfte zur Burg und ihren Museen erteilt gerne das Team der Tourist-Info Tittmoning unter Tel.: 08683-700710 oder E-Mail: anfrage@tittmoning.de.

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Wichtige Informationen aus der Region und dem Landkreis

Freizeitregion Stadt Tittmoning

"Mit Tittmoning machen wir die BayernApp zum digitalen Amt in der Hosentasche"

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

"Gemeinsam mit Tittmoning machen wir die BayernApp zum digitalen Amt für die Hosentasche", unterstrich Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach und ergänzte: „Das Digitalministerium hat das Grundgerüst der App erstellt und die Kommunen arbeiten nun bei der Befüllung von Inhalten mit. "

Inzwischen sind insgesamt mehr als 20.000 Online-Dienste über die App ansteuerbar. Dabei können rund 340 verschiedene
Services gestartet werden. Die Kommunen stellen dabei ihre Dienstleistungen in eigener Zuständigkeit zur Verfügung. Zu den von den bayerischen Kommunen am häufigsten angebotenen Leistungen gehören die Online-Beantragung von Wahlunterlagen, die Anforderung einer Meldebescheinigung und das Checken des Bearbeitungsstands beim Antrag auf einen neuen Pass oder Personalausweis.

Gerlach erklärte: „Vom Antrag auf eine Geburtsurkunde bis zur Anmeldung eines Hundewelpens – all das kann man bereits in hunderten bayerischen Kommunen online erledigen und ganz bequem über die neue BayernApp starten. Die Verwaltung in Bayern macht gerade einen riesigen Sprung in die Zukunft."

Demnächst soll die BayernApp noch um weitere Funktionen ergänzt werden. So ist geplant, dass unter anderem über eine interaktive Bayern-Karte eine ganze Reihe lokaler Informationen abgerufen werden können, etwa Einwohnerzahlen, die Zahl der Kinder in Kitas und Schulen sowie die regionalen Steuereinnahmen. 

Die BayernApp wurde im Februar 2021 gestartet. Sie ermöglicht den mobilen Zugriff auf eine Vielzahl staatlicher und kommunaler Verwaltungsleistungen. Daneben bietet die BayernApp eine Reihe weiterer Funktionen. So kann man zum Beispiel ein sicheres Kontaktformular aufrufen und mittels verschlüsselter Verbindung mit den Behörden in Kontakt treten, über ein persönliches BayernID-Postfach lassen sich Benachrichtigungen von Behörden abrufen und man erhält auf Wunsch neueste Meldungen und Informationen aus den verschiedensten Bereichen des Freistaats, von regionalen Polizeimeldungen bis zu Informationen aus dem Schulbereich. 

Weitere Infos zur BayernApp finden Sie hier: https://www.stmd.bayern.de/themen/digitale-verwaltung/bayernapp

(Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Digitales, Oktober 2021)

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Mühlkoppen geborgen und umgesetzt

Bürgerservice in Tittmoning

Pressemitteilung des Wasserwirtschaftamtes Traunstein

Tittmoning –
Langsam fährt das kleine, silberfarbene Boot am Ufer der Unteren Salzach entlang. An Deck steht Dr. Leonhard Egg und schaut konzentriert auf den Wasserstreifen zwischen Boot und Ufer. In kurzen Abständen stößt er mit einem Kescher ins Wasser, zieht ihn wieder heraus. Fische, die sich verfangen haben, kippt er mit einer kurzen Bewegung aus dem Netz. Sie fallen in ein Plastikbecken voll Wasser.
Egg ist von der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberbayern nach Tittmoning gekommen. In Amtshilfe für das Wasserwirtschaftsamt Traunstein fischt der stellvertretende Leiter der Fischerei-Fachberatung nördlich der Brücke Mühlkoppen ab und setzt die geschützte Art später flussabwärts wieder in den Fluss ein. Das Abfischen geht dem Uferrückbau an der Unteren Salzach voraus. Dieser erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der erste soll bereits vor Weihnachten abgeschlossen sein.

Mühlkoppen sind schlechte Schwimmer

Stück für Stück gleitet das Boot voran. Nach 1,6 Kilometern – auf dieser Länge findet der erste Bauabschnitt statt – haben Egg und ein Team aus Mitarbeitern des Wasserwirtschaftsamtes 109 Fische eingefangen und katalogisiert. 87 Mühlkoppen in unterschiedlicher Größe sind darunter. Egg ist zufrieden: Die Mühlkoppen sind in Sicherheit. Weil sie keine Schwimmblase haben und als schlechte Schwimmer gelten, halten sie sich vor allem am Grund eines Gewässers auf oder verstecken sich in den Ritzen der Uferverbauung. Sie würden nicht, wie andere Fischarten, wegschwimmen, wenn in den kommenden Wochen zwei Bagger rund 9000 Tonnen Ufersteine ausgraben und damit den ersten Schritt zur Uferaufweitung vollziehen.
Dank der Maßnahmen des Wasserwirtschaftsamtes soll die Untere Salzach in Zukunft wieder freier fließen. Zudem trägt die Aufweitung dazu bei, dass der Fluss entlang des weichen Ufers Kies mitnehmen kann. Auf diese Weise soll das weitere Eintiefen des Flusses verhindert werden. Parallel dazu entstehen außerdem neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere: so in der Übergangszone zum Land für typische Arten der Weichholzaue, wie Gelbbauchunken, Kiesbankbrüter oder auch für Pionier-Pflanzen wie die Lavendelweide. Im Wasser können Fische und wirbellose Kleinstlebewesen neuen Lebensraum finden.

Fischereiverein Burghausen begleitet Aktion

Um die Mühlkoppen zu bergen, setzt Egg auf eine Elektro-Befischung. Dabei nutzt er ein Elektrofanggerät, das Strom leitet. Fische, die sich im Stromkreis befinden, zieht es zur Anode, die gleichzeitig der Kescher ist, mit dem die Fische abgefischt werden. 200 bis 300 Meter flussabwärts vom geplanten Bauabschnitt entfernt, lässt er die Mühlkoppen unbeschadet wieder frei. Die übrigen Fische setzt er gleich an Ort und Stelle wieder ins Wasser zurück. Die Elektro-Befischung ist als „Minimierungsmaßnahme" im Planfeststellungsbescheid zur Gesamtmaßnahme vorgeschrieben. Das Vorgehen geschieht in Absprache mit dem zuständigen Fischereiverein Burghausen. Der Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Schneidermeier, beobachtet das Abfischen vom Ufer aus.
Grundsätzlich lassen sich mithilfe der Elektro-Befischung Fischbestände erheben. Sie wird im Sinne der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) regelmäßig durchgeführt. Die WRRL fordert die europäischen Länder auf, einen ökologisch „guten Zustand" für alle Gewässer zu erreichen. Dabei gilt die Situation der Fische als eines der Beurteilungskriterien. An der Salzach wird der ökologische Zustand aktuell als „mäßig" eingestuft. Der bevorstehende Rückbau der massiven Steinsicherung soll, neben der Stabilisierung der Gewässersohle, dazu beitragen die Situation für Lebewesen im und am Wasser zu verbessern, um so den „guten Zustand" zu erreichen. Durch die weichen Ufer und die Eigendynamik der Salzach können künftig flache Uferabschnitte, Kiesbänke und strömungsberuhigte Bereiche entstehen, die Kieslaicher und wirbellose Kleintiere bevorzugen. Wurzelstöcke und weiteres Totholz bieten Nahrung für Kleinstlebewesen und eine Rückzugsmöglichkeit bei Hochwasser nicht nur für Jungfische. So wird zwar während der Baumaßnahme in den Lebensraum der Mühlkoppe eingegriffen, doch langfristig profitiert sie davon.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Praktikumsbörse: Kompass für die Berufswelt

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Chiemgau Wirtschaft bietet jungen Leuten neues Online-Portal zur Orientierung über offene Stellen

Zum Tag der Ausbildung mit Bildungsmesse startete die Wirtschaftsförderung des Landkreises „Chiemgau Wirtschaft" im Oktober die Aktion „Praktikumsbörse". Passend dazu wurden an alle Schulen im Landkreis Postkarten verschickt, um auf das neue Internet-Angebot aufmerksam zu machen. Angesichts des sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangels bietet die regional orientierte Praktikumsbörse eine zeitgemäß gestaltete Online-Plattform, um Schüler, Auszubildende und Studierende möglichst einfach und schnell mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und deren Angeboten zusammenzubringen.

Das Angebot richtet sich deshalb nicht nur an Schülerinnen und Schüler, die auf der Suche nach einer geeigneten Stelle – sei es Praktikum oder Ausbildungsplatz – sind. Passenderweise sind auf der entsprechenden Online-Plattform zahlreiche Unternehmen aufgelistet, die neben Praktika und Ausbildungsstellen auch Praxissemester oder duale Ausbildungen anbieten. Mithilfe einer Filterfunktion können die Interessenten ihre Wunschkriterien eingeben und entsprechend schnell das passende Unternehmen dazu finden.

Aktuell sind mehr als 350 Unternehmen in der Praktikumsbörse zu finden von A wie Abel Elektronik oder Adelholzener bis Z wie Zupin Motorsport oder Zahn Ingenieursgesellschaft. Das Spektrum der unterschiedlichen Unternehmen ist breitgefächert. Es umfasst Gastronomie, Baugewerbe und zahlreiche Handwerksbetriebe ebenso wie die Bereiche Medien, Finanz- und Wirtschaftsdienstleistungen, Softwareentwicklung, Medizin und Gesundheit, Nahrungs- und Genussmittel oder Landschaftsbau und vieles mehr.

Ein Mann-(oder Frau-) Unternehmen sind ebenso vertreten wie kleine und mittlere Mittelstandsfirme sowie große Industrieunternehmen und Global Player. Der Verweis auf die Internetseite und Karriereportale der Unternehmen ermöglicht Schülern, Auszubildenden oder Studenten ergänzend einen schnellen Überblick zu Firmenporträts, Praktikums- oder Ausbildungsstellen oder zu Studien- und Weiterbildungsangeboten.

Darüber hinaus finden sich auf der Praktikumsbörse viele weitere interessante Info-Angebote für junge Leute. Das reicht von Tipps für Gründer und zu Fördermöglichkeiten über Hinweise zu Coworking und New Work im Chiemgau, dem Job Konfigurator als Hilfe zur Berufsfindung und den Angeboten im neu entstehenden Bildungsstandort Campus Chiemgau.

Nähere Informationen
 

 

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Als schnelle Orientierungshilfe über Praktikumsplätze, Ausbildungsstellen, Praxissemester und Angebote für ein duales Studium in der Region versteht sich die neue Online-Plattform „Praktikumsbörse" der Wirtschaftsförderung des Landkreises „Chiemgau Wirtschaft".

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Zensus 2022: Interviewer gesucht

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

2022 findet in Deutschland der Zensus – auch bekannt als Volkszählung – statt. Für die Befragungen von Haushalten und an Wohnheimen sucht die Erhebungsstelle für den Landkreis Traunstein aktuell Interviewerinnen und Interviewer.

Diese ehrenamtliche Tätigkeit erstreckt sich über wenige Wochen und startet Anfang Mai 2022. Die Arbeitszeiten sind größtenteils flexibel und es wird auf einen nach Möglichkeit wohnortnahen Einsatz geachtet. Für ihre Tätigkeit erhalten die Interviewer und Interviewerinnen eine attraktive, steuerfreie Aufwandsentschädigung, welche rd. 700 – 800,-€ betragen kann.
Die Aufwandsentschädigung unterliegt nach § 20 (3) Zensusgesetz 2022 nicht der Besteuerung nach dem Einkommensteuergesetz.

Bei Interesse wird gebeten, sich bei der örtlichen ZENSUS-Erhebungsstelle in Traunstein zu melden:
Erhebungsstelle Landkreis Traunstein, Telefon: 0861/58123, zensus2022@traunstein.bayern

Hier geht's zum Stellenangebot

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Salzach-Renaturierung: erfolgreicher Infotag

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Pressemitteilung des Wasserwirtschaftamtes Traunstein


Viele Fragen und noch mehr Antworten

Renaturierung der Salzach: Rund 150 Besucher informieren sich bei Veranstaltung des Traunsteiner Wasserwirtschaftsamtes

Tittmoning – Einen Ausflug an die Salzach haben am vergangenen Sonntag zahlreiche Spaziergänger und Radfahrer genutzt, um sich über die Arbeit des Traunsteiner Wasserwirtschaftsamtes zu informieren. Die Behörde hat die Renaturierung der Salzach bei Tittmoning geplant: Die sogenannten No-Regret-Maßnahmen sollen den Fluss auf einer Länge von drei Kilometern aus seinem starren Ufer-Korsett befreien und für eine ökologische Aufwertung am und im Fluss sorgen. Pflanzen und Tieren sollen ansiedeln und neue Lebensräume finden.
Über Details des Vorhabens nördlich der Tittmoninger Brücke informierten Fachleute des Amtes an drei Infopunkten. Ein Angebot, das rund 150 Besucher gerne annahmen. Dazu gehörten auch Bernhard Kern, Landrat im Berchtesgadener Land, die stellvertretende Altöttinger Landrätin Monika Pfriender, Tittmonings Bürgermeister Andreas Bratzdrum und die stellvertretende Landesvorsitzende im Bund Naturschutz Bayern, Beate Rutkowski. Sie alle erfuhren unter anderem, dass die Arbeiten im Spätherbst beginnen und bis Ende 2023 dauern werden. Wichtig ist die Umgestaltung auch im Hinblick auf den Hochwasserschutz: Zusätzliche Überflutungsfläche entsteht, mögliches Hochwasser soll über die weichen Uferbereiche in die Auenlandschaft entlang der Salzach abfließen können.

Behördenleiter zieht positive Bilanz

Der bestehende Radlweg Richtung Burghausen wird aufgelöst und ein Stück landeinwärts neu angelegt. Auf diese Weise kann die Radverbindung zwischen beiden Städten erhalten bleiben. Für das gesamte Projekt der Renaturierung sind etwa 2,6 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten tragen jeweils hälftig der Freistaat Bayern und das Land Österreich, das auf seiner Seite des Salzachufers ebenfalls Maßnahmen verwirklicht. Walter Raith, Leiter des Traunsteiner Wasserwirtschaftsamtes, blickt zufrieden auf die Informationsveranstaltung: „Wir haben viele Fragen beantwortet und konnten unsere Arbeit sowie unser Anliegen positiv vermitteln."

 

 

Bürgerservice in Tittmoning

Information aus erster Hand: Walter Raith, Leiter des Traunsteiner Wasserwirtschaftsamtes (Vierter von links), und Projektleiterin Ellinor Handelshauser (Fünfte von links) erklären den Ehrengästen (von links) Bernhard Kern, Landrat im Berchtesgadener Land, Andreas Bratzdrum, Bürgermeister der Stadt Tittmoning und Monika Pfriender, stellvertretende Landrätin im Landkreis Altötting, sowie der stellvertretenden Landesvorsitzenden im Bund Naturschutz Bayern, Beate Rutkowski, Details zur Renaturierung der Salzach bei Tittmoning. Foto: Wasserwirtschaftsamt Traunstein

Um die vielen Schichten des Salzachufers zeigen zu können, hatten Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein einen Schurf angelegt. Dabei wurde auch der alte Treppelweg freigelegt. Über Jahre hatte die Salzach über den Betonplatten des Weges immer wieder neuen Sand abgelagert. Foto: Wasserwirtschaftsamt

Ein strukturreiches Ufer wie hier an der Salzach bei Laufen plant das Wasserwirtschaftsamt auch bei Tittmoning und stellte die Maßnahmen am Sonntag, 19. September, vor.
Foto: Wasserwirtschaftsamt Traunstein

 

Freizeitregion Stadt Tittmoning

„Post-EEG“: Nachnutzung von Photovoltaikanlagen

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Die Stadt Tittmoning ist Mitglied beim Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel. Das von insgesamt 16 Kommunen gegründete gemeinsame Kommunalunternehmen hat die Aufgabe, sich unter anderem, um Fragen rund um das Thema Energieversorgung und Energiezukunft, speziell für die Mitgliedsgemeinden, zu kümmern. Nähere Informationen sind der Internetseite www.r-cr.de zu entnehmen.

Aktuell wird an Möglichkeiten für die Nachnutzung von „Post-EEG-Photovoltaikanlagen" (Anlagen, die vom Ende des Energieeinspeisegesetzes betroffen sind) gearbeitet, um diese Energiemengen auch künftig Stromkunden bereitstellen zu können.

Alle Anlagenbetreiber, deren Anlagenstandort sich in unserer Stadt befindet und die sich für eine Nachnutzung interessieren, können ihre Anlage mit genauem Standort, Alter, Leistungsdaten, usw. ab sofort per E-Mail an das Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel gKU (info@r-cr.de) melden. Eine Rückmeldung erfolgt nach Fertigstellung der verschiedenen Nachnutzungsoptionen Zug um Zug ab Oktober 2021.

Freizeitregion Stadt Tittmoning

Ankündigung von Ortsbegehungen im Landkreis Traunstein "Gewässerrandstreifen in Bayern"

Stadtprojekte der Stadt Tittmoning

Das Wasserwirtschaftsamt (WWA) Traunstein setzt derzeit das bayernweite Projekt „Gewässerrandstreifen- Kulisse" im Landkreis Traunstein um. In diesem Zusammenhang werden auch die kleineren Gewässer Ihrer Kommune erfasst.


Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts Traunstein werden von Mai 2021 bis Frühjahr 2022 die Gewässer im Landkreis begehen.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.
Infobroschüre





Für eventuelle Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Herzlichst
Stadt Tittmoning

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Erster Bürgermeister Andreas Bratzdrum

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